NHL Playoff Analyse 2019 #2: Die 1. Runde in der Eastern Conference

Ich hoffe, dass euch die erste Hälfte meiner Analyse (findet ihr hier: Teil 1) gefallen hat und ihr es sozusagen gar nicht erwarten konntet, den zweiten Teil an einem Stück zu verschlingen.

Dann seid ihr hier genau richtig, denn ich möchte euch nun (leicht verspätet) meine Einschätzung zu den vier Matchups im Osten präsentieren. Auch hier sind die Playoffs voll von interessanten und spannenden Duellen, von denen ich mir sicher einige Spiele in Gänze ansehen werde.

Wie bereits in Teil 1 erwähnt, habe ich die komplette erste Runde in der Sportsimulation NHL 19 simuliert und werde als Vergleichswert zu meinen Tipps auch diese Ergebnisse im Fazit mit einfließen lassen.

Die Paarungen der diesjährigen ersten Runde stehen fest!
(Rechte liegen bei der NHL)

Tampa Bay Lightning vs. Columbus Blue Jackets

Als erstes widmen wir uns heute einer Serie, die es in der NHL in den Playoffs noch nie gegeben hat: Die Tampa Bay Lightning (Gründung 1991) empfangen die Columbus Blue Jackets (Gründung 1997) zu einem heißen Playoff-Tanz.

Die Hitze könnte allerdings nur von einem Team ausgehen, so zumindest erwartet es die Allgemeinheit. Die Tampa Bay Lightning waren in dieser Saison mit großem Abstand das Maß der Dinge. Ihren im letzten Jahr aufgestellten Franchise-Punkterekord (113) übertrafen sie um ganze 15 Zähler (128). Auch bei den erzielten Toren torpedierte das Team aus Florida seinen eigenen Rekord von 296 mit überragenden 325 Treffern. Die 62 erreichten Siege waren sogar gut genug für den Rekord der Ligageschichte, den man damit den Detroit Red Wings von 1995/96 wegnahm.

Der explosionsartige Aufschwung der Tampa Bay Lightning hat vor allem mit der offensiven Strahlkraft des Kaders zu tun. Der unangefochtene Franchise-Player ist dabei schon längst nicht mehr Steven Stamkos, was bei der Ausbeute von 98 Punkten in der abgeschlossenen Hauptrunde kaum vorstellbar ist. Der russische Flügelspieler Nikita Kucherov allerdings brach mit 128 Punkten eine Vielzahl an Rekorden und ist nicht zu Unrecht nun der Star des Teams.
Während Teams wie Carolina (Aho/Terävainen), Chicago (Kane/Toews) oder Edmonton (McDavid/Draisaitl) klassische „One-Two-Punches“ mit zwei überragenden Spielern haben, darf man in Tampa durchaus auch noch Braden Point dazuzählen. Der 23-jährige wurde 2014 nur in der dritten Runde gedraftet, spielt immer noch auf einem Entry-Level-Contract und zählt doch überraschend zu den Leistungsträgern des Rekordteams. Von 40 Punkten in seiner ersten Saison über 66 Punkte in der zweiten Spielzeit bishin zu nun 92 Punkten: Er steigerte sich zweimal um ganze 26 Punkte. Für den Rest der Eastern Conference bleibt zu hoffen, dass er diese Tendenz nicht fortsetzt.
Gerade die Kombination aus Stamkos und Point, die auf fast gleichem Niveau die ersten beiden Reihen centern, macht das Team so ausgeglichen und unvorhersehbar, zumal sich mit Palat (34 Punkte), Johnson (47) und Gourde (48) durchaus passable Flügelspieler dazugesellen. Und auch die dritte Reihe Killorn / Cirelli / Miller brachte es insgesamt auf überdurchschnittliche 126 Punkte.

Bei den Columbus Blue Jackets entschied man sich Ende Februar dazu, die Offensive noch einmal deutlich aufzupolieren. Damals befand man sich im Rennen um den direkten Playoff-Platz mit Pittsburgh und Carolina und entschied sich, entgegen viel geäußerter Vermutungen, nicht für einen Ausverkauf der wechselwilligen Artemi Panarin und Sergei Bobrovski.
Stattdessen wollte man noch einen letzten Versuch starten, endlich einmal eine Playoff-Serie zu gewinnen und vielleicht dem Stanley Cup so nah wie möglich zu kommen. Tatsächlich wahr: Die Columbus Blue Jackets erreichten bislang vier mal die Playoffs (2009, 2014, 2017, 2018), konnten aber niemals eine Serie gewinnen. Gegen die Penguins schied man gleich zweimal aus, die Red Wings und Capitals konnten ebenso schon jeweils einmal die Träume vom Conference-Halbfinale in Columbus begraben.
Um diese bittere Serie zu beenden, wurden beinahe sämtliche verbleibenden Draftpicks der nächsten 2-3 Jahre aufgegeben, um sich neben Adam McQuaid (Abwehr) die Stürmer Ryan Dzwingel und Matt Duchene von den Ottawa Senators zu sichern.
Die beiden fügten sich mehr oder minder erfolgreich in die zweite Reihe ein und sammelten in 21 bzw. 23 Spielen immerhin jeweils 12 Punkte.
Darüber bilden Artemi Panarin (87 Punkte), Cam Atkinson (69) und Pierre-Luc Dubois (61) eine solide erste Reihe, die sich nicht verstecken muss.
Im Powerplay wiederum rotieren die beiden Center: Duchene findet sich in der ersten Reihe wieder und Dubois kümmert sich um die zweite Garnitur.
Wie das funktioniert? Eher mittelmäßig. Mit Columbus wird das viertschlechteste
Powerplay der Liga (15,4%) gegen das beste der Liga (28,2%) antreten müssen. Ein Faktor, der allein schon den Unterschied machen kann.

Die Defensive ist bei den Tampa Bay Lighning sicher nicht die Art Prunkstück, welches die Offensive die komplette Hauptrunde über war. Wo die Winnipeg Jets ihre Stars unter den Rechtsschützen wissen (siehe Teil 1), so haben die Lightning eher ihre starken Linksschützen über das defensive Lineup verteilt. Namentlich führen Assistant Captain Victor Hedman, Ex-Ranger Ryan McDonagh sowie Jungstar Mikhail Sergachev ihre Reihen an. Spieler, wie Girardi, Cernak, Rutta und Stralman werden dann je nach Bedarf und Verfügbarkeit dazu gestellt. Eine richtige Schwäche lässt sich so in keiner Reihe ausmachen und der Gegner wird es mit keiner Reihe einfach haben.

Die Gegner aus dem Bundesstaat Ohio müssen hingegen auf einen ihrer stärksten Defender verzichten: Ryan Murray setzt weiterhin aufgrund einer Oberkörper-Verletzung aus und eine Rückkehr ist noch nicht abzusehen. Dafür durfte sich Scott Harrington über einen Platz im Lineup freuen, der die dritte Reihe mit dem Schweizer Dean Kukan bildet. Beide haben noch vergleichsweise wenig NHL-Erfahrung.
In der zweiten Reihe warten Markus Nutivaara und David Savard auf die anstürmenden Lightning, während die absolute Stärke in der Spitze liegt: Zach Werenski und Seth Jones gehören mit 21 und 24 Jahren noch zu den jüngeren Spielern, sind aber defensiv wie offensiv eines der besten Pairings der Liga und konnten gemeinsam 100 Scorerpunkte beisteuern.

Zwischen den Pfosten erwartet die Zuschauer ein russisches Goalie-Duell auf höchstem Niveau. Die aufstrebende Sensation Andrei Vasilevsky (2,40 / 92,5%) auf der einen Seite tritt an gegen den 30-jährigen Sergei Bobrovsky (2,58 / 91,3%), die beide in der Hauptrunde in ihre 53 bzw. 62 Spielen solide Zahlen erreichten. Wie man an den Einsätzen sehen kann, könnte Vasilevsky etwas ausgeruhter sein. Beide haben mit Louis Domingue (Tampa) und Joonas Korpisalo (Columbus) durchaus solide Backups hinter sich, die auch mal ein Spiel übernehmen können, wenn der Spielplan sehr eng oder die Overtimes sehr lang dauern.

Mein Fazit: Die Tampa Bay Lightning waren mit großem Abstand das beste Team der Hauptrunde und sogar der Hauptrunden vieler letzter Jahre. Columbus hat sich sinnvoll verstärkt (rein spielerisch betrachtet), sollte aber in der ersten Runde unter normalen Bedingungen keine größeren Schwierigkeiten für Tampa Bay darstellen. Ein schwaches Spiel könnte dabei sein, ich rechne letztlich aber mit einem 4:1 Sieg.
NHL 19: Wie auch schon teilweise im Westen, sind uns die Sportsimulation und ich einig. Auch auf der PS4 ging die Serie 4:1 aus.

Artemi Panarin vs. Nikita Kucherov
(Rechte liegen bei der NHL)

Boston Bruins vs. Toronto Maple Leafs

Das nächste Duell halte ich für eine der spannenderen Paarungen, auch wenn manche Fans sie vielleicht schon jetzt nicht mehr sehen können: Die Boston Bruins empfangen die Toronto Maple Leafs zum 16. mal insgesamt in einer Playoff-Serie und zum zweiten mal in Folge. Bereits 76 Playoff-Spiele haben die beiden Original Six Teams gegeneinander absolviert, in der diesjährigen ersten Runde kommen also mindestens die Spiele 77 bis 80 dazu.
Während die Historie knapp gegen die Bruins spricht (sie gewannen 7 Serien und verloren 8), spricht die kürzere Vergangenheit wiederum gegen die Maple Leafs. In der gleichen Ausgabe der letzten Saison konnten die Bruins die Serie nach Hause bringen (4:3) und in diesem Jahr geht man auch wieder als Tabellenzweiter in die bis zu sieben Begegnungen.

Schauen wir uns nun also, beginnend mit den Bruins, die Offensive an. Wie auch schon im letzten Jahr, finden sich dort die drei unangefochtenen Stars des Teams. Die Kanadier Brad Marchand und Patrice Bergeron trumpften mit dem Tschechen David Pastrnak wieder einmal auf. Den 228 Punkten in der letzten Saison ließen sie ganze 260 folgen und werden nicht zurecht als eine der besten Reihen der Liga bezeichnet. Die Aufgaben in den Special Teams teilen die drei unter sich auf. Während Marchand (19 PP-Punkte) und Pastrnak (21 PP-Punkte) die erste Reihe in Überzahl anführen, ist Defensiv-Spezialist Bergeron für das Penaltykilling verantwortlich, beides betreiben die aus Massachusetts stammenden Bruins mit messbarem Erfolg.
Mit David Krejci (73 Punkte), der ebenfalls einen großen Schritt nach vorn gemacht hat, verfügt Boston über einen starken zweiten Center. Damit auch die dritte Reihe diesbezüglich gut ausgestattet ist, verpflichtete man zur Deadline gleich zwei Cracks mit Center-Erfahrung. Charlie Coyle (Minnesota Stars) und Marcus Johansson (New Jersey Devils) sind allerdings noch nicht zu 100% angekommen, waren gemeinsam nur für 9 Torbeteiligungen verantwortlich.
Jake DeBrusk (42 Punkte) und Danton Heinen (34) sorgen aber dafür, dass man auch auf den Flügelpositionen jung und schnell besetzt und außerdem relativ flexibel ist.

Bei den Maple Leafs werden die beiden Topscorer John Tavares (88 Punkte) und Mitch Marner (94) mit Zack Hyman (41) gepaart, was dazu führt, dass man auch in der zweiten Reihe auf geballte Scoring-Power zurückgreifen kann.
Hier liegt die Hoffnung für die Zukunft und auch bereits die Gegenwart auf Auston Matthews (73), First Overall Pick des Jahres 2016, läuft meist mit den Wingern Kasperi Kapanen (44) und Andreas Johnson (43) auf, die ihre erste vollständige Saison beim Traditions-Franchise absolvieren und sich überraschend zu Leistungsträgern entwickelten. Eine sehr junge Reihe, die in diesem Jahr aber großen Spaß macht uns sich teilweise nicht vor John Tavares und Co verstecken muss.
Die Story um William Nylander sollte jeder NHL-Fan zumindest am Rande verfolgt haben. Der schwedische Flügelspieler erzielt in seinen ersten beiden Jahren als Stammspieler jeweils 61 Punkte und saß zu Beginn dieser Saison dann die Vertragsverhandlungen mit seinem Team aus, weil man sich nicht einigen konnte. Aufgrunddessen absolvierte er nur 54 Partien für die Kanadier, kam erst spät in Form und war letztlich immerhin noch gut für 27 Punkte. Er muss zeigen, ob er mit den erfahrenen Kadri und Marleau in Playoff-Form ist. Ist dies der Fall, hat Toronto eine absolut überdurchschnittliche dritte Reihe, die jedem gegnerischen Trainer Kopfschmerzen bei der Verteilung seiner Verteidiger machen dürfte.

So wird es auch Bruce Cassidy, Trainer der Boston Bruins, gehen. Allerdings muss er sich weniger Sorgen machen, als es andere Headcoaches bei der gleichen Situation müssten. Mit nur 212 Treffern kassierte man nach den Dallas Stars und den New York Islanders die wenigsten Gegentore in der NHL-Hauptrunde, sicher auch ein Verdienst der Defense um Veteran und Kapitän Zdeno Chara (42 Jahre).
Dem scheint sein Alter nur unwesentlich geschadet zu haben, sodass der 2,05m-Hühne seine 113 Kilogramm noch immer stets an die richtigen Stellen auf dem Eis bewegen kann. Und wo er nicht ist, findet der gegnerische Stürmer an seiner Seite dann zumeist Charlie McAvoy. Der 21-jährige US-Amerikaner gehört nicht länger zu den Rookies, die man unterschätzt, sondern hat sich zu einer defensiven Stütze entwickelt. Das zeigt sich auch an über 22 Minuten Eiszeit pro Spiel, womit er die Bruins in dieser Kategorie anführt.
In der zweiten Reihe folgen die ebenfalls US-amerikanischen Torey Krug und Brendan Carlo, welche ich zu den besten zweiten Defensiv-Reihen der Liga zählen würde. Krug kann man außerdem als eine Art Quarterback des Bruins-Powerplay bezeichnen, in dem er starke 28 Assists sammeln konnte. Unter den Verteidigern haben nur Keith Yandle (Florida, 32) und John Carlson (Washington, 30) mehr Vorlagen in Überzahl sammeln können.

Während ein 42-jähriger die Bruins-Defense führt, übernimmt dies bei Toronto ein nur 25-jähriger. Ich spreche von Morgan Rielly, von dem ich bereits seit einer längeren Zeit ein großer Fan bin. In einem von Offensive geprägten Team sticht er in einer eher durchschnittlichen Defense absolut heraus, die mit beispielsweise Nikita Zaitsev und Jake Gardiner keinen weiteren wirklichen Mann für die Top-Reihe hat.
Dazu kann man auch Jake Muzzin nicht unbedingt zählen, den die Maple Leafs sich von den Los Angeles Kings während der Saison per Trade geholt hatten. Allerdings brachte der 97 Kilogramm schwere Kanadier etwas Physis in das sonst eher auf Schnelligkeit bauende Spiel. Zudem konnte er mit 16 Punkten in 30 Spielen und einer +/- von +11 solide Zahlen und auch Leistungen abliefern. Ein Trade, der die Chancen der Maple in den Playoffs noch einmal erhöhen wird, weil er eine große Schwäche adressierte.

Im Tor kann ich für keins der Teams einen klaren Vorteil erspähen.
Die klare Nummer Eins im Tor von Toronto ist der Däne Frederik Andersen (übrigens einer von nur sechs Dänen in der Liga). Mit 60 Spielen, 2,77 Gegentoren pro Spiel und 91,7% Fangquote erreichte er fast identische Zahlen wie in den letzten beiden Jahren im Kasten der Kanadier. In diesem Jahr muss er solche Statistiken auch in den Playoffs aufweisen, damit sein Team eine realistische Chance hat. Im letzten Jahr spielte er alle sieben Spiele, kassierte 3.76 Gegentore pro Spiel und hielt nicht einmal 90% der auf ihn abgefeuerten Schüsse.
Etwas besser hielt damals der 32-jährige Finne Tukka Rask im schwarz-gelben Dress, der auch in dieser Saison durchaus ablieferte, allerdings in den letzten Spielzeiten nach und nach weniger Einsätze erhielt.
In diesem Jahr teilte er sich seine Einsätze sogar etwa gleichberechtigt mit Jaroslav Halak, der in der letzten Saison noch das Tor der Islanders aus New York hütete. Mit noch weniger Gegentoren als Rask (2,34 zu 2,48) und mehr gehaltenen Schüssen (92,2% zu 91,2%) trat er statistisch gesehen sogar besser auf, als die Bruins-Legende.
Wenn Halak nicht so stark schwankt, wie er es schon in manchen vorherigen Saison tat, hat Boston ein eingespieltes Tandem, während Andersen-Ersatz Garret Sparks weniger eingespielt sein sollte. Gerade bei Verletzungen oder Formtiefs kann einem Team das sprichwörtlich „den Arsch retten“.

Mein Fazit: Die Teams liegen ähnlich dicht beieinander, wie es auch die Tabelle vermuten lässt. Aufgrund ihres etwas ausgewogeneren Kaders würde ich aber knapp auf ein erneutes Weiterkommen der „Bären“ aus Boston setzen. Vor allem glaube ich aber, dass alle NHL-Fans hier ein packendes Duell und mindestens sechs oder gar sieben Spiele sehen werden.
NHL 19: Hier hat mich das Spiel zugegebenermaßen etwas überrascht. Mit 1:4 fertigte Toronto in der Simulation den Gegner aus Boston ab.

Auston Matthews vs. Brad Marchand
(Rechte liegen bei der NHL)

Washington Capitals vs. Carolina Hurricanes

Die dritte Serie im Osten der Liga ist die des Siegers der Metropolitan Division gegen das erste Wildcard-Team. Oder anders ausgedrückt: Die Washington Capitals gegen die Carolina Hurricanes.
Nur knapp fünf Autostunden trennen die Städte Washington D.C. und Raleigh, in denen die Teams beheimatet sind. Und die Erwartungen, Voraussetzungen und Geschichten der Teams könnten verschiedener nicht sein. Die Hauptstädter gehen als amtierender Stanley Cup Sieger sicher mit breiter Brust in die bis zu sieben Begegnungen. Auf der anderen Seite stehen dann die „Bunch of Jerks“ (einige von euch werden die Geschichte mitbekommen haben), die in neun aufeinanderfolgenden Spielzeiten die Playoffs verpasst haben und nun endlich wieder einmal in der Endrunde dabei sind.
Sie erreichten dabei sogar souveräne 99 Punkte. Also man diese Marke in der Saison 2005/2006 zuletzt sogar übertraf, konnte man sogar den Stanley Cup mit nach Hause bringen. Mit diesem Ziel wird man sich nach außen hin nicht präsentieren, zumal der Gegner gleich in der ersten Runde eine große Hürde darstellen kann.

Der unangefochtene Star der Caps ist nunmehr seit Jahren der russische Stürmer Alexander Ovechkin, der seit dem Jahr 2005 im Team und seit nunmehr 2009 Kapitän ist. In dieser Saison konnte er bereits seine achte Hauptrunde mit über 50 Toren feiern und auch die achte Maurice Richard Trophy (meiste Tore der Hauptrunde) einheimsen. Insgesamt sind es bereits über 650 Tore und der 33-jährige wird auch in der ersten Runde gegen die Hurricanes sicher nicht aufhören, zu treffen, zumal er in der Hauptrunde bereits vier Tore gegen die Hurricanes einnetzte und sich dementsprechend eingeschossen hat.
Vorgelegt bekam er einen Großteil seiner Schüsse (derer waren es 338) von Center Nicklas Backstrom, einem der möglicherweise unterbewertetsten Center der Liga. Der Schwede ist das Gehirn der Mannschaft und verfügt in jeder Situation das Auge für den perfekten Pass.
Aufgrunddessen ist es auch fast unerheblich, wer neben den beiden spielt, zuletzt war es aber Tom Wilson. Der „Bad Boy“ wird in den Playoffs sicher wieder zu Höchstformen auflaufen, was fiese Checks und stetige Provokationen betrifft. Die Hurricanes tun gut daran, sich davon nicht beeindrucken zu lassen.
Zwar liegt in D.C. nicht die gleiche Center-Situation vor, wie etwa in Pittsburgh (Crosby/Malkin) oder Edmonton (McDavid/Draisaitl), aber mit Backstrom in der ersten und Evgeny Kuznetsov in der zweiten Reihe kommt Washington da verdammt nah dran. Mit 72 Punkten fuhr er nur zwei weniger ein, als sein schwedisches Pendant und kann sich dabei auch auf Unterstützung durch Nebenmann T.J. Oshie verlassen, der nach Ovechkin die meisten Tore verbuchen konnte (25).
Die dritte Reihe Vrana / Eller / Connolly birgt keine krassen Namen mehr, ist aber unfassbar gut untereinander eingespielt und war allein für insgesamt 129 Punkte gut. Dass man Talent André Burakovsky (25 Punkte) in der vierten Reihe spielen lassen kann, steht ebenfalls für die enorme Tiefe des Kaders.

Da man bei den Hurricanes keinen so begnadeten Scharfschützen hat (kein Spieler kam über 30 Tore hinaus), schießt jeder Stürmer gefühlt ein wenig mehr. Die Canes hatten mit 34,4 die meisten Schüsse pro Spiel (zum Vergleich: Washington hatte 30,4).
Die meisten hatte mit 243 Sebastian Aho, der inzwischen als Star des Teams gilt und mit 83 Punkten den größten Beitrag zum Playoff-Einzug beitrug. Seine Nebenleute Justin Williams und Nino Niederreiter kamen auf jeweils 53 Zähler.
Den zweitbesten Scorer Teuvo Terävainen, den man bis 2024 für nur $2,860,000 pro Jahr unter Vertrag nehmen konnte, setzt man regulär in der zweiten Reihe ein, um ein ausgeglichenes Scoring zu erreichen. Danach fällt die Leistung aber schon klar ab. Jordan Staal konnte verletzungsbedingt nicht die gesamte Saison spielen und ein Michael Ferland (40 Punkte) ist für mich eher ein mittelmäßiger und wechselhafter Spieler für die zweite Reihe.
Der Russe Andrei Svechnikov, zweiter Pick des letztjährigen Drafts, macht zwar Hoffnung für die Zukunft, wird aber voraussichtlich nicht der entscheidende Faktor in den Playoffs sein.
Die so genannte Bottom Six, also die dritte und vierte Reihe, präsentiert sich bei Carolina meiner Ansicht nach als wenig konkurrenzfähig, wofür auch die drittwenigsten Tore unter den Playoff-Teams (nach Dallas und Nashville) stehen. Die Canes werden noch mehr schießen müssen, um das auszugleichen.

In den Verteidiger-Reihen der beiden Teams sticht nur John Carlson hervor, der mit 70 Punkten ligaweit auf dem vierten Platz landete. Seine Mannschaftskollegen Orlov und Niskanen sind solide Defender, ebenso wie der von Detroit geholte Nick Jensen, der die rechte Seite unterstützen kann. Jensen spielt unaufgeregt und solide, sein Spiel hat mir in einem schwachen Red Wings Kader immer gefallen.
Verletzungsbedingt verzichten müssen die Caps auf Michael Kempny, der in der abgelaufenen Hauptrunde immerhin die beste +/- des Teams mit +24 verbuchen konnte. Er kann aufgrund einer Unterkörperverletzung vorerst noch nicht spielen.

In North Carolina teilen sich Dougie Hamilton, Justin Faulk, Jaccob Slavin und Brett Pesce die Top4. Alle pendelten sich am Ende des Saison bei 29 bis 39 Punkten ein, sodass immer eine gewisse Offensivkraft mitschwingen kann, unabhängig davon, welche der beiden Reihen gerade auf dem Eis war.
Hamilton, der vor der Saison von Calgary im Tausch gegen Noah Hanifin geholt worden war, übernimmt besonders viel Verantwortung beim Toreschießen (259 Schüsse, 18 Tore), während Brett Pesce neben seinen offensiven Leistungen (29 Punkte) vor allem für solide Verteidigung steht, mit einer +/- von +35 lässt er seine Teamkollegen in der umstrittenen Statistik weit hinter sich.
Spannender Fakt am Rande: Mit nur 28,6 Schüssen fing sich Carolina die drittwenigsten der NHL während der Hauptrunde und damit fast drei Schüsse weniger, als die Caps (31,5).

Im Kasten vertraut Washington auf den Viertrunden-Pick von 2008, den Torhüter-Star Braden Holtby. Im Vorjahr stahl ihm der Deutsche Philipp Grubauer während der Regular Season mit einer Fangquote von 92,3% etwas die Show, kassierte nur 2,35 Gegentore pro Spiel, während Holtby knapp drei Treffer im Durchschnitt bekam (2,99). Der Kanadier trumpfte dann aber in den Playoffs auf, verdrängte Grubauer wieder und führte das Hauptstadt-Team zu seinem ersten Stanley Cup überhaupt.
Auch in der diesjährigen Hauptrunde belegte Holtby unter den Torhütern mit der besten Fangquote nur Platz 28 mit einem Wert von 2,82.
In 27 Spielen ersetzte ihn der 27-jährige Pheonix Copley, der solide Werte hinlegte (2,90 / 90,5%), wenn man bedenkt, dass er vor dieser Saison erst zwei Spiele in der NHL absolvieren konnte. Hauptsächlich hütete er in den vergangenen Jahren den Kasten der AHL-Teams Chicago Wolves und Hershey Bears, für die er zusammen auf 159 Partien kommt.

Obwohl der Name Holtby in der Liga einen gewissen Respekt genießt, sehe ich das Duell der Keeper relativ ausgeglichen.
Bei Carolina teilten sich den Job Petr Mrázek (40 Spiele) und Curtis McElhinney (33 Spiele). Beide mögen keine Top-Keeper sein und auch nur wenig Playoff-Erfahrung mitbringen, allerdings machten sie ihren Job mindestens solide, kassierten weniger Gegentore (2,39 und 2,58) und erreichten bessere Fangquoten (91,4% und 91,2%) als Braden Holtby.
In diesem Duell wird es darauf ankommen, welcher Keeper früher in Playoff-Form kommen.

Mein Fazit: Dass dies ein spannendes Duell werden könnte, hätte man vor etwas mehr als zehn Monaten nicht gedacht, als Washington noch den Stanley Cup in den Himmel reckte. Zwar glaube ich an ein Weiterkommen der Caps, gehe aber auch von einiges an Gegenwehr durch die Hurricanes aus. Die Fans in North Carolina haben sicher noch nicht genug von den Sieges-Zeremonien nach den Spielen. Mein Tipp: 4:2 Washington.
NHL 19: Noch knapper ging die Serie sogar auf der Konsole aus. Dort hieß es erst nach sieben Partien: 4:3 Washington.

Sebastian Aho vs. Alex Ovechkin
(Rechte liegen bei der NHL)

New York Islanders vs. Pittsburgh Penguins

Kommen wir zum Abschuss meiner diesjährigen Analyse der ersten Playoff-Runde in der NHL. Die New York Islanders empfangen zum fünften mal in der Geschichte der Liga die Pittsburgh Penguins. Was vielleicht einige der heutigen Fans der Liga überraschen könnte: Die ersten drei Serien gewann das Team aus New York: 1975, 1982, 1993. Beim vierten Aufeinandertreffen der beiden Franchises im Jahr 2013 konnten die Pinguine sich hingegen den Sieg holen. So auch dieses mal? Das wollen wir nun herausfinden.
Im Übrigen: Für uns hier in Deutschland könnte dieses Duell ganz besonders spannend werden. Mit Thomas Greiss, Dennis Seidenberg und Tom Kühnhackl stehen gleich drei Deutsche im Kader der New York Islanders und zwei von ihnen dürften auch ziemlich sicher in der anstehenden Endrunde zum Einsatz kommen. Kühnhackl spielt dabei sogar gegen sein ehemaliges Team, mit dem er zwei Titel gewinnen konnte.

Starten wir, wie gehabt, mit der Offensive der Heim-Mannschaft. Das sind bei diesem Duell die New York Islanders (103 Punkte), die die Saison nach langer Zeit auf dem ersten Platz der Metropolitan Division zwar nur hinter den Capitals (104), aber vor den nun gegen sie antretenden Penguins (100) abschließen konnten. Das verschafft ihnen im übrigen das erste Heimrecht seit 1988 in einer Playoff-Serie.
Der Abgang von John Tavares in der Free Agency des letzten Sommers schmerzte und hat nachdrücklich Spuren hinterlassen. Bei den Fans (hier gab es heftige Reaktionen) und auch bei der Mannschaft. Knapp 40 Tore weniger schoss das Franchise aus der Metropole und Matthew Barzal gelangen „nur“ noch 62 Punkte, nachdem er in der vorigen Saison noch für 85 Torbeteiligungen verantwortlich war. Vor allem im Powerplay haben die beiden enorm voneinander profitiert und auf Barzal (21 Jahre) lastete auch weniger Druck.
Ab dieser Saison musste er unter anderem neben Anders Lee (51 Punkte) und Jordan Eberle (37) die Center-Position der ersten Reihe übernehmen und liefern. Dies gelang ihm – trotz des punktemäßigen Einbruchs – natürlich immer noch hervorragend, wenn man an sein noch junges Alter denkt.
Nachdem ich Lee und Eberle absolut nicht für überragende Firstliner halte, schließt sich in der zweiten Reihe ebenfalls kein absoluter Top-Spieler mehr an. Brock Nelson (53) und Josh Bailey (56) haben aber für eine absolut solide Punkteausbeute gesorgt und immerhin dafür, dass die ersten beiden Reihen relativ ausgeglichen agierten.
Generell muss New York in den Playoffs mehr schießen, um eine Chance zu haben. Nur die Anaheim Ducks und die Los Angeles Kings feuerten weniger auf das Tor des Gegners, als die Islanders (28,8 mal im Durchschnitt gegenüber 33,3 bei Pittsburgh).
Veteranen wie Filppula und Komarov bilden unter anderem das Gerüst der letzten beiden Reihen und spätestens dort ist man mit dem Konkurrenten meines Erachtens nach kaum noch vergleichbar. Doch dazu nun mehr.

Bei 223 Toren in dieser Saison für die Islanders und 271 für die Penguins, lässt sich bereits erahnen, wer die größere offensive Schlagkraft in den eigenen Reihen hat. Superstar Sidney Crosby stellte zwar keine neuen Rekorde auf, war mit 100 Scorerpunkten aber in gewohnter Manier wieder einer der besten Forwards der Liga. Sein Nebenmann Jake Guentzel (76 Punkte) profitiert enorm von dem technisch starken Kanadier und es scheint fast irrelevant, wen man den beiden daneben stellt. Zuletzt war das aber Bryan Rust (35).
Zwar hätte man für diese dritte Position noch deutlich stärker besetzen, doch Trainer Mike Sullivan vertraut auf das Prinzip von nahezu ausgeglichenen Reihen. Die zweite Garnitur gibt aktuell Evgeni Malkin (72), Patric Hornquivst (37) und Neuzugang Jared McCann (35) her und eine Reihe darunter finden sich unter anderem noch der ebenfalls neu dazugekommene Nick Bjugstad (26) und Phil Kessel (82), sodass in jeder der ersten drei Reihen mindestens ein absoluter Star spielt.
Kurzum: Die Offensive der Pittsburgh Penguins gehört weiter zu den besten der Liga. Und nebenbei bemerkt, brennt auch das Feuerwerk gelegentlich ein Feuer ab. Mit 24,6% rangiert man hier statistisch ligaweit unter den fünf besten Teams. Kein Wunder, wenn man die Chance hat, die Weltklasse-Center Crosby und Malkin gemeinsam mit den Wingern Hornqvist und Kessel sowie Verteidiger Letang aufs Eis zu bringen. Diese Formation sollte jeder gegnerischen Defensive gehörigen Respekt einjagen, so auch der von Meister-Trainer Barry Trotz, dessen Team mit 14,5% übrigens nur das drittschlechteste Überzahl-Spiel hatte.

In der Verteidigung ist das Team aus dem Stadtteil Brooklyn relativ ausgeglichen aufgestellt. Nach Ryan Pulock (37 Punkte), der etwas herausstach befanden sich fünf weitere Verteidiger im Radius von 18 bis 26 Scorerpunkten und alle sechs Stammspieler konnten positive Werte in der +/- Statistik sammeln sowie bis auf Scott Mayfield (68 Strafminuten) weitestgehend von der Strafbank fernbleiben. Eine wichtige Eigenschaft, wenn man die oben erwähnte Analyse betrachtet.

Knapp 400 Meilen weiter bestimmt Kris Letang nach wie vor das defensive Geschehen des Franchises aus dem Bundesstaat Pennsylvania. Er hatte mehr als doppelt so viele Punkte (56) und Schüsse (206) wie die jeweiligen Zweitplatzierten in seinem Team, was natürlich auch an durchschnittlich über drei Minuten im Powerplay der Pens liegt.
Aber auch neben und unter ihm machen zum Beispiel Justin Schultz, Olli Mättää oder Brian Dumoulin ihre Aufgaben verlässlich. Allerdings machte keiner der viert genannten Stammspieler alle 82 Spiele. Den Penguins bleibt zu wünschen, dass die Verteidiger verletzungsfrei bleiben.

Ihren Erfolg in dieser Saison haben die Islanders derweil nicht (nur) ihren offensiven und defensiven Feldspielern zu verdanken, sondern zu einem großen Teil auch dem wahnsinnig starken Torhüter-Tandem. Und das kam überraschend. Denn wer hätte noch vor einigen Monaten damit gerechnet, dass aus Robin Lehner (wurde nach über drei Gegentoren pro Spiel nicht bei den Buffalo Sabres verlängert) und Thomas Greiss (Ersatz des letzten Jahres mit fast vier Gegentoren pro Spiel) das beste Torhüter-Duo der Liga werden würde? Außerdem halfen sie ihrem Team zu nur 197 Gegentoren in den 82 Spielen der Hauptrunde (Platz 1 vor Dallas und Nashville).
Der Schwede Lehner kassierte 2,13 Gegentore und kam auf eine Fangquote von 93% (Platz 2 ligaweit), während sein Teamkollege Greiss mit 2,28 Gegentoren und 92,7% (Platz 4) fast genauso gute Statistiken erreichte. Ist das der Verdienst von Goalie-Coach Piero Greco? Oder der Tatsache geschuldet, dass die beiden durch die nahezu gleichwertig geteilten Einsatzzeiten zu ihren Ruhephasen kommen? Die Islanders werden bereits nach Erklärungen suchen, um diesen Zustand auch in den Playoffs aufrecht erhalten zu können.

Auch wenn solch ein starkes Duo auf der Gegenseite nicht zu finden ist, muss sich Pittsburgh nicht verstecken. Stammspieler Matt Muray lag mit 91,9% gehaltenen Schüssen auf einem ebenfalls starken zehnten Platz in einer so durch überragendes Scoring dominierten Liga, welche wir diese Saison sehen durften.
Backup Casey DeSmith kam in den letzten Jahren noch überwiegend beim AHL-Kooperationspartner in Wilkes-Barre zum Einsatz, feierte aber eine tolle erste Saison als „hauptberuflicher“ Ersatz von Matt Murray. In 36 Spielen ließ er 2,75 Tore pro Spiel zu und hielt 91,6% der auf ihn abgefeuerten Schüsse. Das kann sich sehen lassen!

Mein Fazit: Bei den New York Islanders hat mir von der Kompensation des Tavares-Abgangs bis zum Goaltending in dieser Saison einiges gefallen. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass sie in einer Playoff-Serie eine Antwort auf die enormen Scoring-Qualitäten ihres Gegners finden werden. Es wird vieles darauf ankommen, ob Matthew Barzal auch in den Playoffs die großen Fußstapfen füllen kann und ob das Torhüter-Duo weiter so „on fire“ bleibt, wie es die Saison beenden konnte. Letztlich glaube ich aber, dass die Penguins die Serie mit 4:2 nach sechs Spielen für sich entscheiden und in die nächste Runde einziehen werden.
NHL 19: Wo ich an Spannung glaube, glaubt NHL 19 an eine Dominanz des Stanley Cup Siegers von 2016 und 2017. Dort hieß es am Ende 4:0 für die Penguins.

Sidney Crosbey vs. Anders Lee
(Rechte liegen bei der NHL)

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken, die sich meine Analysen zur ersten Playoff-Runde zu Gemüte geführt haben. Ich hoffe, jeder Leser hat entweder neue Informationen mitnehmen oder Lust auf den Start der Playoffs bekommen können.

Ich bin wirklich gespannt, ob jemand den Tampa Bay Lightning im Osten und auch generell die Stirn bieten kann. Die Geschichte hat oft genug gezeigt, dass der Sieger der ungeliebten Presidents‘ Trophy nicht immer auch am Ende den Stanley Cup mitnehmen kann. Im Gegenteil. Gerade der letztjährige Sieger Washington hat dies in 2016 und 2017 am eigenen Leib spüren dürfen, als der Rivale Pittsburgh sich am Ende den Cup holte, obwohl die Caps die meisten Punkte in der regulären Saison einfuhren.

Ich wünsche euch allen viel Spaß in den Playoffs und freue mich – wie bereits erwähnt – über lobende und kritisierende Nachrichten, damit ich Schreibstil und Inhalt in Zukunft noch verbessern kann.

Sportliche Grüße!

— Julian

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